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MÜPA Kulturzentrum

Branderkennung in Budapester Kulturzentrum

Über das Projekt

Der Palace of Arts in Budapest, in Ungarn als Müpa bekannt, ist ein beeindruckendes Kulturprojekt. Das moderne Gebäude am Donauufer beherbergt ein Museum für zeitgenössische Kunst, einen großen Konzertsaal und ein Festival-Theater. Kunstnebel führte im Festival-Theater zu Täuschungsalarmen. CO-Melder lösten das Problem!

Unsere Lösung

Schrack Seconet betreut seit dem Start im Jahr 2005 die Brandmeldesysteme des Kulturzentrums. Sämtliche Brandmelderzentralen sind über das Gefahrenmanagementsystem SecoLOG IP miteinander verbunden. Integral RemoteAccess ermöglicht den Mitarbeitern von Schrack Seconet außerdem einen Fernzugriff auf die Brandmeldeanlage. Direkt vom Schreibtisch aus lässt sich so bereits so manches Problem lösen. Das Wartungspaket umfasst außerdem einen 24-Stunden-Telefon-Support – bei einem Problem können die Mitarbeiter des Müpa jederzeit anrufen, das ist nicht zuletzt während der Aufführungen am Abend sehr hilfreich.

Zum Projekt im Gespräch: Rudi Palmai, technischer Leiter Schrack Seconet Ungarn
F&C: Was war das konkrete Problem bei der Branderkennung im Palace of Arts?
Rudi Palmai: Insbesondere bei den Tanzvorstellungen wird sehr oft Kunstnebel eingesetzt. Dadurch entstand ein massives Problem mit Täuschungsalarmen. Temperaturmelder waren keine Alternative, da die Bühne viel zu hoch ist. Mit den vielen Etagen, den Installationen und dem Schnürboden kommt sie auf 20 Meter Höhe! Unsere Überlegung war daher, das CO auszuwerten.
F&C: Warum dachten Sie, dass CO-Melder hier die richtige Lösung sein würden?
Rudi Palmai: Aufgrund der konkreten Situation sprach sehr viel für CO-Melder, aber wir wollten sichergehen, daher machten wir einen ausführlichen Test! Dazu haben wir CO-Melder direkt in die Nebelmaschine eingebaut. Auf einem PC haben wir dann die Daten ausgewertet. So haben wir gesehen: Das ist eine gute Lösung, das funktioniert.
F&C: So hatten Sie also einen Beweis, dass die CO-Melder richtig sind. Wie ging es weiter? Was war der nächste Schritt?
Rudi Palmai: Ja, das Testergebnis war für den Kunden ein überzeugender Beleg. Er bestellte daher diese Mehrfachsensormelder, die auch CO auswerten. Wir haben insgesamt 130 Melder im gesamten Bühnenbereich eingebaut. Sie werden jetzt über eine neue, zusätzliche Brandmelderzentrale verwaltet. Es ist insgesamt die neunte im Palace of Arts.
F&C: Wie erfolgt die Branderkennung außerhalb der Vorstellungen?
Rudi Palmai: Wir haben einen Zwei-Phasen-Betrieb programmiert. Zu Beginn einer Vorstellung stellt der Inspizient im Technikraum die Brandmelder auf die Kriterien Wärme und CO ein. Nach dem Ende der Aufführung wechselt er wieder auf das Kriterium Rauch. Dieser wird von Brandmeldern rascher erkannt als ein Anstieg der Temperatur – daher ist es sinnvoll, außerhalb der Vorstellungen eine Detektion mit Rauch zu programmieren. Somit ist zu jeder Zeit eine optimale Branderkennung gewährleistet.

MÜPA Kulturzentrum
Budapest, Ungarn
Kultur

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