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Rauchmelder vernetzt: Effiziente Brandfrüherkennung auf Systemebene
Die Zeit entscheidet im Ernstfall über Sicherheit und Schadenhöhe – deshalb setzen moderne Unternehmen auf vollständig vernetzte Brandmeldesysteme. Vernetzte Rauchmelder bilden dabei das Rückgrat jeder professionellen Brandmeldeanlage. In Kombination mit einer leistungsfähigen Brandmelderzentrale wie der Integral EvoxX von Schrack Seconet sowie einem durchgängigen Feldbus-System (Loop) lassen sich Alarme blitzschnell erfassen, verarbeiten und weiterleiten.
Was bedeutet „Rauchmelder vernetzt“ im professionellen Umfeld?
Im industriellen oder gewerblichen Bereich umfasst die Vernetzung weit mehr als nur die Verbindung einzelner Melder:
Sie beschreibt die vollständige Integration aller Komponenten – Rauchmelder, Wärmemelder, Druckknopfmelder, Signalgeber, Löschanlagen, Türsteuerungen und vieles mehr – in ein zentrales, steuerbares Gesamtsystem. Die Brandmelderzentrale übernimmt dabei die intelligente Auswertung aller eingehenden Signale und löst im Ernstfall präzise abgestimmte Maßnahmen aus.
Loop-System: Feldbus statt Einzelverkabelung
Die Vernetzung der Peripherie erfolgt über einen sogenannten Loop, auch Feldbus genannt.
Dieses Ringbussystem erlaubt es, bis zu 250 Komponenten wie Rauchmelder oder Signalgeber an nur einem Loop anzuschließen – bei gleichzeitig hoher Ausfallsicherheit. Vorteile sind:
- Zentrale Überwachung aller Komponenten über die Brandmelderzentrale
- Bidirektionale Kommunikation zwischen Zentrale und Endgeräten
- Modularer Ausbau für Gebäude jeder Größe
- Bei einer Störung gewährleistet die Redundanz den durchgehenden Betrieb aller Funktionen ohne Beeinträchtigungen.
Integral LAN und WAN: Vernetzung über mehrere Standorte
Für große Unternehmen mit mehreren Gebäuden oder geografisch verteilten Standorten bietet Schrack Seconet die Integral LAN/WAN Vernetzung. Damit werden mehrere Brandmelderzentralen über das Unternehmensnetzwerk miteinander verbunden. So entsteht ein standortübergreifendes Sicherheitsnetz, das jederzeit auf Alarme und Statusmeldungen reagieren kann.
- Zentrale Steuerung aller angebundenen Standorte
- Zugriff auf Ereignisse und Steuerfunktionen in Echtzeit
- Einheitliches Monitoring über Leitstandsysteme wie SecoLOG IP
- Redundante Kommunikationswege für höchste Betriebssicherheit


Für große Unternehmen mit mehreren Gebäuden oder geografisch verteilten Standorten bietet Schrack Seconet die Integral LAN/WAN Vernetzung. Damit werden mehrere Brandmelderzentralen über das Unternehmensnetzwerk miteinander verbunden. So entsteht ein standortübergreifendes Sicherheitsnetz, das jederzeit auf Alarme und Statusmeldungen reagieren kann.
- Zentrale Steuerung aller angebundenen Standorte
- Zugriff auf Ereignisse und Steuerfunktionen in Echtzeit
- Einheitliches Monitoring über Leitstandsysteme wie SecoLOG IP
- Redundante Kommunikationswege für höchste Betriebssicherheit
Die Vorteile vernetzter Rauchmelder für Unternehmen
Vernetzte Brandmeldesysteme bieten weit mehr als nur Brandschutz – sie schaffen eine intelligente Infrastruktur für schnelles Handeln und maximale Kontrolle.
- Sofortige Alarmweiterleitung an zentrale Stellen
- Automatisierte Auslösung von Evakuierungsmaßnahmen
- Zentrale Protokollierung aller Ereignisse für Audits und Behörden
- Einfache Integration in bestehende Sicherheits- und Gebäudeleittechnik
Schrack Seconet: Maßgeschneiderte Vernetzung für höchste Sicherheitsansprüche
Als Innovationsführer im Bereich Brandmeldetechnik bietet Schrack Seconet branchenbewährte Lösungen für die vernetzte Detektion und Alarmierung. Unsere Systeme verbinden modernste Hardware mit zukunftssicherer Softwarearchitektur – modular, redundant und flexibel erweiterbar.
Ob Einzelstandort oder komplexe Geographische Verteilung: Mit Schrack Seconet erhalten Sie ein perfekt abgestimmtes System, das Ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur effizient vernetzt und zentral steuerbar macht.
Vernetzung über Loop, LAN und WAN
Die Kommunikation erfolgt auf mehreren Ebenen: Im Gebäude werden Peripheriegeräte wie Rauchmelder, Signalgeber und Module über einen oder mehrere Loops (Feldbus) direkt an die jeweilige Brandmelderzentrale angebunden. Davon unabhängig vernetzt Integral LAN mehrere Brandmelderzentralen (Haupt-, Unter- und Teilzentralen) innerhalb eines großen Gebäudes oder Gebäudekomplexes, etwa in Hotels. Für sehr weitläufige oder standortübergreifende Anlagen koppelt Integral WAN diese Zentralen. Die Melder selbst kommunizieren also ausschließlich über den Loop mit ihrer Zentrale – nicht über LAN/WAN.
Damit können auch weitläufige oder mehrteilige Unternehmensstandorte zuverlässig abgesichert werden. Die Systeme bieten höchste Verfügbarkeit, schnelle Reaktionszeiten und sind flexibel erweiterbar – selbst bei komplexen Infrastrukturen.
Produktlösungen für vernetzte Brandmeldesysteme
Schrack Seconet bietet mit seiner Produktpalette leistungsfähige und zukunftssichere Lösungen für jede Betriebsgröße. Die Integral EvoxX Brandmelderzentrale ist modular aufgebaut, skalierbar und kann über Integral LAN oder WAN mit anderen Zentralen verbunden werden. Der Feldbus sorgt für die sichere Anbindung sämtlicher Melder und Peripheriegeräte im Gebäude. Ergänzend dazu lassen sich externe Systeme wie Zutrittskontrolle, Evakuierungsanlagen oder Videotechnik einfach integrieren – für ein ganzheitliches Sicherheitskonzept.
Ideal für kritische Infrastrukturen und sensible Bereiche
Vernetzte Rauchmelder sind vor allem dort unverzichtbar, wo jede Sekunde zählt: in Produktionsanlagen, Rechenzentren, Krankenhäusern oder öffentlichen Einrichtungen. Schrack Seconet Systeme erfüllen höchste Sicherheitsstandards und sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Dank zentraler Verwaltung und flexibler Systemstruktur lassen sich selbst individuelle Anforderungen problemlos abbilden – auch bei laufendem Betrieb.
Gut zu wissen
Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten
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Dürfen die Brandmelder selbst lackiert werden?
Nein. Für eine ordnungsgemäße Einfärbung ist es erforderlich einen Brandmelder in Einzelteile zu zerlegen. Dadurch gehen jedoch die Kalibirierung und somit die Zulassung verloren. Ein Lackierungsversuch ohne eine Zerlegung in Einzelteile kann wiederum zu einer Verunreinigung der Messkammer sowie des Temperaturfühlers – und damit zu einer fehlerhaften Funktion – führen.
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Ist eine zeitgesteuerte Umschaltung zwischen Wärme- und Rauchdetektion möglich?
Ja. Unsere automatischen Brandmelder Cubus können zeitgesteuert konfiguriert werden und beispielsweise am Tag Wärme und in den Nachtstunden Rauch detektieren. Diese Einstellung kommt meist in Großküchen zum Einsatz.
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Wo werden die automatischen Mehrfachsensormelder gefertigt?
Unsere Brandmelder kommen alle aus eigener Herstellung und werden von unserer Konzernschwester Hekatron in Deutschland entwickelt und produziert.
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Welche verschiedene Brandmeldertypen gibt es?
Moderne Brandmelder können grob in drei Gruppen unterteilt werden:
- Nichtautomatische Brandmelder (manuelle Alarmierung)
- Automatische Brandmelder
- Sonderbrandmelder für Spezialanwendungen
Bei automatischen Brandmeldern unterscheidet man je nach Art der Sensorik zwischen Mehrfachsensormeldern, Rauchmeldern, Wärmemeldern, Brandgasmeldern (CO) und Flammenmeldern.
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Was ist der Unterschied zwischen Mehrfachsensormelder und Rauchmelder?
Mehrfachsensormelder arbeiten mit mehreren unterschiedlichen Sensoren und vereinen damit verschiedene Branderkennungssysteme in einem Gerät (z.B. Rauchmelder, Wärmemelder und Brandgasmelder). Es ist dadurch nur mehr ein Melder für alle Anwendungen erforderlich.
Rauchmelder verfügen nur über einen Sensor und lösen ausschließlich dann aus, wenn Rauchpartikel in die Messkammer eindringen, ein von einer Infrarotdiode ausgesandter Lichtstrahl an diesen Rauchpartikeln gestreut wird und Teile dieses Streulichts auf einen lichtempfindlichen Sensor fallen (Streulichtprinzip). Rauchmelder werden bevorzugt für die Detektion von Schwelbränden eingesetzt.
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Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl des geeigneten Brandmelders?
- Vorherrschende Umwelt- und Umgebungsbedingungen
- die Raumhöhe
- und die zu erwartenden Brandkenngrößen
werden für die Auswahl der richtigen Brandmelder herangezogen.
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Wonach richtet sich die Anzahl und Anordnung der Brandmelder?
Die Anzahl und Anordnung der automatischen Brandmelder ist einerseits abhängig von national gültigen Normen / Richtlinien und andererseits richtet sie sich nach der Art der verwendeten Melder, nach der Raumgeometrie, nach der Verwendungsart und nach den Umgebungsbedingungen in den zu überwachenden Räumen. Die Melder sind so zu wählen, dass Brände in der Entstehungsphase zuverlässig erkannt und Täuschungsalarme vermieden werden.
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Gibt es die Brandmelder in verschiedenen Farben?
Ja. Unsere Brandmelder können auf Anfrage in allen RAL-Farben bereitgestellt werden. Optional sind bis zu zwei Glanzgrade möglich (seidenmatt und glänzend). Standardmäßig sind unsere Brandmelder jedoch weiß (RAL 9003).
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Was bedeutet Verschmutzungskompensation bzw. Verschmutzungsprognose?
Mehrfachsensormelder bzw. Rauchmelder lösen dann aus, wenn Rauchpartikel in die Messkammer eindringen, ein von einer Infrarotdiode ausgesandter Lichtstrahl an diesen Rauchpartikeln gestreut wird und Teile dieses Streulichts auf einen lichtempfindlichen Sensor fallen (Streulichtprinzip). In diese Messkammer gelangen über die Jahre mehr und mehr Schmutzpartikel, die zu Täuschungs- und Fehlalarmen führen können.
Unsere automatischen Brandmelder überwachen permanent ihre Messkammer auf Verschmutzung. Werden Schmutzpartikel in der Messkammer festgestellt, passen sie ihre Alarmempfindlichkeit so an, dass der Melder unabhängig von seiner Verschmutzung zuverlässig und voll funktionsfähig bleibt. Dieser Vorgang nennt sich Verschmutzungskompensation.
Über die Verschmutzungsprognose gibt der Melder eigenständig Auskunft, wann ein Austausch erforderlich wird und die Verschmutzungskompensation nicht mehr ausreichend ist.
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Wodurch unterscheiden sich Rauchwarnmelder und Brandmelder an einer Brandmeldeanlage?
Rauchwarnmelder können und dürfen nach europäischen Normen nicht mit einer automatischen Brandmeldeanlage eingesetzt werden, welche die zuverlässige Alarmierung der Einsatzkräfte sicherstellt. Daher werden Rauchwarnmelder vor allem im Haus- und Wohnungsmarkt eingesetzt, wo es keine behördliche Vorschreibung für eine automatische Brandmeldeanlage gibt. Darüber hinaus werden Rauchwarnmelder durch Batterien gespeist und die manuelle Funktionsüberprüfung – z.B. durch Drücken einer Taste – muss möglich sein.
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